Wie du herausfindest, ob es in deinem Leben etwas zu vergeben gibt | eine Checkliste


Vergebung befreit dich von einem ganzen »Feld« an negativen Einflüssen. Zu vergeben ist deshalb ein Akt gesunder Eigenliebe.

Die meisten Menschen glauben, Vergebung sei ein rein spiritueller oder ausschließlich religiöser Prozess.

Doch das ist ein Irrtum. Vergebung ist vor allem eine ganz bodenständige Konsequenz.

Sie ist ein Konflikt-Lösungsprozess mit gesundem Menschenverstand.

Erstens verzichten wir darauf, es jemandem heimzuzahlen. Damit unterbrechen wir eine mögliche Spirale psychischer bis körperlicher Angriffe.

Und zweitens bereinigen wir unerledigtes Unrecht, das teilweise weit in der Geschichte zurückliegen kann. 

Aber Achtung: Vergebung bedeutet nicht, ein Unrecht zu Recht zu erklären. Es geht nur darum, dass du wieder in deine Kraft kommst. Befreie dich von dem, was dich bremst, nämlich von belastenden Erinnerungen und Emotionen. 

Das Tor zu Glück, Freiheit, Gesundheit, Wohlstand und innerem Frieden

Wir können auch sagen, dass Vergebung eine Art therapeutischer Schlüssel ist. Sie öffnet nämlich das Tor zu einem tieferen persönlichen Glück, zur inneren Freiheit.

Vergebung unterstützt deine Gesundheit und fördert deinen echten Wohlstand, d. h. dass du in deinem Leben »wohl stehst«.

Das kann ganz einfach sein. Wir sind denkende und fühlende Wesen. Entlasse deine belastenden Emotionen und du wirst automatisch glücklich.

Bedenke, dass niemand glücklich sein kann, solange er noch jemandem etwas nachträgt, und an seinen Verletzungen bzw. der Vergangenheit festhält. Es soll auch nichts unterdrückt oder schöngeredet werden. Vergebung dient schlicht unserer eigenen seelischen Gesundheit.

Wir Mensch können nicht »leer« sein. In dem Augenblick, da du deine belastenden Themen loslässt, kann alles Gute in dein Leben fließen.

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Wichtige Signale, dass es in deinem Leben oder in deinem Familiensystem noch etwas zu vergeben gibt

Wenn du spürst,

  • dass sich dein Leben im Kreis dreht, 
  • wenn du feststeckst (in einer Beziehung oder Arbeit),
  • wenn du dich als Opfer fühlst oder
  • Schuldzuweisungen kennst,
  • wenn du regelmäßig Empörung, Wut und Groll erlebst,
  • vielleicht unerklärliche Schmerzen hast oder
  • von allerlei Ängsten geplagt wirst, 
  • wenn du einen Mangel an Eigenliebe spürst
  • wenn du dich unangemessen aufopferst (Helfersyndrom)
  • wenn du in einer depressiven Verstimmung oder Depression steckst
  • wenn du einen Burnout hast,

dann sind das Signale, dass es in deinem Leben noch etwas zu vergeben gibt.

Es sind die erste Hinweise darauf, dass in deiner persönlichen oder in deiner Familiengeschichte etwas geschah, das noch nicht verziehen, losgelassen und erlöst wurde.

Weitere Themen und Hinweise, dass es etwas im eigenen Leben oder in der Familie zu vergeben gibt, sind:

  1. Emotionaler Ausdruck: Die Person könnte Traurigkeit, unbegründete Reue oder Niedergeschlagenheit zeigen. Sie könnte sich auch zurückgezogen oder isoliert fühlen.
  2. Unangemessen reagieren: Regelmäßige Wutausbrüche und Jähzorn deuten auf ein Unrecht in der Vergangenheit hin, dass noch nicht entlassen wurde.
  3. Vermeidendes Verhalten: Jemand mit Schuldgefühlen könnte Situationen, Orte oder Personen meiden, die an das auslösende Ereignis erinnern.
  4. Selbstvorwürfe: Ein Mensch könnte sich selbst wiederholt die Schuld geben und sich als schlechte Person betrachten. Wenn etwas noch nicht vergeben wurde kann man negative Selbstgespräche führen oder sich kontinuierlich negativ bewerten.
  5. Körperliche Symptome: Schuldgefühle können sich auch in körperlichen Beschwerden wie Magenschmerzen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen äußern. Es gibt eine ganze Reihe an psycho-somatischen Krankheiten, deren Ursachen in Resignation, Kritiksucht, Verbitterung, Groll und Wut gründen.
  6. Sich Aufopfern: Die Person kann versuchen, die Folgen ihrer Schuldgefühle zu mildern, indem sie gute Taten begeht oder sich auf andere Weise bemüht, die Situation zu korrigieren. Sich unangemessen aufzuopfern ist eine Form von Selbstbestrafung.
  7. Defensives Verhalten: Wenn du auf Kritik oder Schuldzuweisungen abweisend oder übermäßig reagierst, dann deutet das auf verborgene Schuld und Scham hin.
  8. Die Unfähigkeit zu verzeihen: Jemand hat Schwierigkeiten, anderen oder sich selbst zu vergeben und trägt nachtragende Gefühle.
  9. Niedriges Selbstwertgefühl: Unterdrückte Schuldgefühle können zu einem negativen Selbstbild führen, bei dem man sich selbst als unwürdig, nicht gut genug oder schlecht betrachtet.
  10. Häufige Gedanken oder Gespräche über die Verletzung: Wenn jemand immer wieder über die Vergangenheit spricht, die Situation ständig analysiert oder darüber nachdenkt, deutet dies darauf hin, dass er anderen oder sich selbst noch nicht verziehen hat.
  11. Körperliche und emotionale Anspannung: Anzeichen von körperlicher oder emotionaler Anspannung wie Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Angstzustände oder Stimmungsschwankungen können auch darauf hinweisen, dass jemand sich selbst oder anderen noch nicht verziehen hat.
  12. Geheimhaltung: Es kann auf eine Schuld oder auf Scham hindeuten, wenn innerhalb der Familie eine Kultur des Schweigens über bestimmte Themen, Menschen oder Ereignisse besteht.
  13. Wiederkehrende Muster: Es gibt wiederkehrende Verhaltensmuster in der Familie, bei denen bestimmte Familienmitglieder immer wieder ausgeschlossen werden und die Rolle des »Schuldigen« oder »Sündenbocks« einnehmen.
  14. Suchtverhalten: Es wird an etwas festgehalten, das keine wirkliche Substanz besitzt. Welche Bedürfnisse wurden in der Vergangenheit nicht befriedigt bzw. missachtet?

Ich hoffe, du konntest etwas in diesem Artikel lernen und für dich mitnehmen. Vielleicht hast du etwas über dich erkannt, vielleicht etwas über deine Familie.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen die Kraft der Vergebung. Wenn du dich hier irgendwo wieder erkennst und nicht weiter kommst, dann maile mir. Vergebung kann man lernen. Es gibt immer einen Weg, alles in Liebe zu entlassen. 

Mit herzlichen Grüßen 

Ulrich

Vergebung lernen

Wenn dich etwas von den Themen berührt hat, und du davon frei sei willst, dann zeige ich dir gerne wie du dein Thema durch Vergebung und Selbstvergebung leicht und effektiv bereinigst.

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