Das Dr. Len Mantra: Bereinigen vom Karma, Situationen und mehr mit 4 Sätzen


Nach dem Tode von Morrnah Nalamaku Simeona übernahm einer ihrer Schüler, der hawaiianische Therapeut Dr. Ihaleakala Hew Len, den Vorsitz der von ihr gegründeten Stiftung „Foundation of I“.

In seinem Buch „Zero Limits“, das er zusammen mit Dr. Joe Vitale verfasste, berichtet Dr. Len, wie er zwischen 1983 und 1987 intensiv an seiner Selbstreinigung und Selbstheilung arbeitete und während dieser Zeit mehrere Insassen einer psychiatrischen Abteilung des Staatsgefängnisses auf Hawaii geheilt wurden. Anhand der von ihm geschilderten außergewöhnlichen Ereignisse möchte ich den besonderen therapeutischen Ansatz von Ho’oponopono illustrieren.

Dr. Ihaleakala Hew Len, von Beruf Arzt, arbeitete seinerzeit im Auftrag des Hawaii State Hospital in Kaneohe. Dr. Len heilte dort innerhalb von vier Jahren durch Ho’oponopono fast eine ganze Abteilung schwer psychisch gestörter Krimineller, ohne diese persönlich kennengelernt zu haben.

Dr. Len arbeitet im Krankenhaus

Ein ehemaliger Kollege hatte Dr. Len angerufen und gefragt, ob er im Gefängnis in Kaneohe aushelfen könne. Die psychiatrische Abteilung des Gefängnisses wurde als die Hölle bezeichnet, denn obwohl die Patienten durch Handschellen oder Psychopharmaka ruhiggestellt waren, gab es regelmäßig gewaltsame Übergriffe.

Das Wach- und Pflegepersonal sowie die Therapeuten blieben im Durchschnitt drei Wochen und meldeten sich dann krank. Man war überfordert und brauchte dringend Unterstützung. Jede Hilfe war willkommen, und so wurde vereinbart, dass Dr. Len die Krankenberichte der Patienten in seinem Büro studieren sollte. Dort arbeitete er in der Stille mit einer Methode, die er kennengelernt hatte, an seiner Reinigung: Ho’oponopono.

Die Ursachen von Konflikten lösen

Häufig entstehen Konflikte, die kaum etwas mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern allein in unserer Wahrnehmung – eben in unseren frühkindlichen Verletzungen und Erinnerungen begründet liegen.

Im Zentrum steht das Löschen von belastenden Emotionen – z. B. frühkindlichen Verletzungen, roten Knöpfen und einschränkenden Mustern und Überzeugungen. 

Die Frage-Technik im Ho’oponopono

Dr. Len fragte sich bei jedem Patienten, mit dessen Krankenbericht er sich befasste: „Was ist in mir, dass es so etwas in meiner Welt gibt? Was ist in mir, dass mein Bruder (er nannte den Namen des Insassen) so etwas tat? Was habe ich getan, dass mein Bruder das tat?“

Er ging in sich, machte ein längeres Hooponopono, befragte sein Herz, und jedes Mal, wenn er in sich eine Resonanz zur Krankheit oder zum Verhalten eines Patienten gefunden hatte, sagte er am Ende: „Es tut mir leid. Ich verzeihe dir. Ich liebe dich.“

Er erkannte alles „Negative“ in sich an und übergab dieses in einem weiteren Schritt dem Göttlichen. Schließlich dankte er Gott für die Umwandlung mit folgenden Worten: »Ich bin bereit ein Wunder zu bezeugen.«

Täglich, über mehrere Stunden, Tage, Wochen und Monate arbeitete er so alle destruktiven Gefühle, Emotionen und Anteile auf, die ihn mit den Gefangenen verbanden.

Was geschah dann?

Nach einer Zeit veränderte sich die Atmosphäre in der psychiatrischen Abteilung mehr und mehr. Die Angestellten kamen plötzlich gerne zur Arbeit. Erstmals wurden wieder therapeutische Gespräche mit den Patienten möglich, nach acht Monaten gab es keine Handschellen mehr und nach etwa dreieinhalb Jahren konnten 28 von insgesamt 30 Insassen aus der Psychiatrie entlassen werden.

Dr. Len erklärt in einem Interview, er habe nur sich selbst gereinigt und keinen Kontakt mit den Patienten gehabt.

Gerade deshalb empfinden wir diesen Fall als beispielhaft für die Wirkweise von Ho’oponopono., denn Dr. Len arbeitete ausschließlich an seiner persönlichen Heilung, um alle Erinnerungen – er nennt es Daten – zu löschen, welche die psychisch kranken Häftlinge in seiner Welt erschaffen hatten. Man bleibt im Ho’oponopono ganz bei sich.

Die 4 Sätze des vereinfachten Hooponopono sind eine Zusammenfassung und Essenz

des mittleren Teils des traditionellen Hooponopono: des wechselseitigen Vergebens (haw.: Mihi). Es ist gerade die Schlichtheit dieser Friedensformel, die das gesamte Konfliktlösungskonzept von Hooponopono erkennen lässt.

I am sorry – Es tut mir leid.
Please forgive me – Bitte verzeihe mir.
I love you – Ich liebe dich.
Thank you – Danke.

Es tut mir leid.

Ich akzeptiere das Negative bzw. das der Liebe Entgegengesetzte in mir. Ich bereue. Es tut mir leid, dass ich und meine Ahnen dich und deine Ahnen bewusst oder unbewusst verletzt haben. Es tut mir leid, dass ich andere bewusst oder unbewusst verletzt und in ihrer Entwicklung gestört habe. Ich bereue und entschuldige mich.

Bitte verzeihe mir. – Ich verzeihe mir.

Ich verzeihe mir das Negative in mir. Ich verzeihe mir, dass ich mich zur Verfügung gestellt habe. Ich verzeihe mir, dass ich Täter war. Ich bitte darum, mir zu verzeihen, dass ich ein Teil des Problems war. Ich verzeihe mir, weil ich mich schuldig fühle. Ich verzeihe dem Täter und lasse uns los.

Ich liebe mich. – Ich liebe dich.

Ich respektiere mich, und ich respektiere dich. Ich liebe mich mit all meinen Schwächen und nehme mich an. Ich liebe, was ist. Ich habe Vertrauen, dass diese Situation mich weiterbringt. Ich respektiere die Situation, die mir zeigt, was zu tun ist. Ich liebe die Situation, die zu mir gekommen ist, um mich wieder in den Fluss des Lebens zu bringen. Ich sehe das Göttliche in dir, und ich sehe das Göttliche in mir. Ich nutze die Erkenntnis und gestalte die Situation neu. Liebe ist die einzige und größte Kraft im Universum.

Danke

Ich danke für den Segen, der in dieser Situation steckt. Ich danke für die Transformation. Ich danke für die Erkenntnis. Danke für die gemachte Erfahrung. Danke für die für mich und alle Beteiligten beste Lösung. Ich erlaube die Heilung. Ich danke für das Wunder. Ich danke für mein Leben.

Mit dem Wort »Danke« gibt man gleichsam die Erlaubnis zur Heilung und zur Löschung jener Daten, die zum Konflikt geführt haben. Danke sagt man, wenn man etwas erhält. Da man nicht an zwei Dinge gleichzeitig denken kann, gelangt man mit seiner Dankbarkeit sofort vom Mangel in die Fülle. Danke zu sagen heißt, zu glauben bzw. überzeugt davon zu sein, bereits empfangen zu haben – denn würde man mit leeren Händen dastehen, wäre es ja unsinnig, Danke zu sagen.

Man kann das Universum nicht austricksen, indem man sich mit der Absicht, zu empfangen, schon im Voraus bedankt. Der innere Zweifel ist der ursprüngliche Impuls (ein Gedankenimpuls = ein Mem bzw. sans.: Vrit), der wirkt. Neben dem Zweifel, der Angst und dem Nichtvertrauen besteht ein weiterer Hinderungsgrund zur Heilung bzw. Reinigung darin, dass viele Menschen zwar gern gesund wären, jedoch nicht bereit sind, dafür etwas zu tun.

Das liegt vor allem daran, dass es noch einen sogenannten versteckten Gewinn gibt: Unbewusst glaubt man, mit dem Aufrechterhalten des Problems ein Bedürfnis (z. B. Anerkennung oder Ruhe) zu erfüllen.

 

Weitere Ho'oponopono-Artikel und Anleitungen

Öffne hier ganz neue Türen in deinem Leben.

Die Top-Themen praktischer Spiritualität.

Mit dem Klick »Jetzt Türen öffnen« nehme ich dich mit in meinen Verteiler auf und sende dir gratis zweimal im Monat deinen Newsletter. Natürlich kannst du das auch wieder mit einem Klick abbestellen. Lies hier meine Transparenzerklärung zum Datenschutz.